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Veranstalter stockt Starterfeld auf 800 auf

1. Juni 2026 Hannes Wallner Radkrone

                    Veranstalter stockt Starterfeld auf 800 auf

Ansturm auf den ARBÖ-Radmarathon in Bad Kleinkirchheim! Nur wenige Tage vor der 14. Auflage am 7. Juni sorgt ein unerwarteter Teilnehmer-Boom für Begeisterung bei den Veranstaltern. Die ursprünglich auf 700 Starter limitierte Veranstaltung musste sogar aufgestockt werden. Zudem wartet ein prominenter Ex-Profi auf die Konkurrenz – und eine neue Streckenführung verspricht spektakuläre Ausblicke.

Mit einem derartigen Andrang hatte selbst das Organisationsteam nicht gerechnet. „Aktuell halten wir bei knapp über 750 Anmeldungen“, freut sich OK-Chef Norbert Unterköfler. Die Konsequenz: Die Teilnehmergrenze wird angehoben. Statt 700 dürfen nun bis zu 800 Radsportler an den Start gehen. „Wir wollen keine Sportler abweisen“, betont Unterköfler. Gleichzeitig appelliert er an Kurzentschlossene: „Rasch anmelden! Mehr als 800 Teilnehmer wollen wir aus Sicherheitsgründen nicht auf die Strecke lassen.“

Für zusätzliche Spannung sorgt ein prominenter Teilnehmer. Mit dem Schweizer Reto Hollenstein steht ein ehemaliger Profi am Start, der bei den größten Radrennen der Welt – Tour de France, Giro d’Italia und Vuelta – sein Können unter Beweis gestellt hat. Der heute in Niederösterreich lebende 41-Jährige wird damit auch den Kärntner Marathon-Seriensieger Hans-Jörg Leopold fordern.

Leopold nimmt die Herausforderung mit Humor: „Da werde ich wohl den Einheimischenbonus ausspielen und die eine oder andere Abkürzung nehmen müssen, um mithalten zu können“, scherzt der Lokalmatador und freut sich bereits auf das Kräftemessen mit dem Ex-Profi.

Auch die Strecke hält heuer eine Besonderheit bereit. Aufgrund einer Brückensanierung im Liesertal müssen die Organisatoren einen neuen Kurs wählen. Statt der bisherigen Route führt der Marathon von Gmünd über Perau, Treffling und Obermillstatt nach Dellach am Millstätter See. Eine Änderung, die den Teilnehmern gefallen dürfte. „Der Blick vom dortigen Hochplateau auf den Millstätter See ist eine Wucht“, schwärmt Unterköfler.

Bewährt bleibt hingegen das spezielle Wertungsformat des Radmarathons. Die Zeit wird ausschließlich an den drei Anstiegen gemessen. In die Wertung kommen nur jene Teilnehmer, die das Ziel innerhalb eines Zeitfensters von dreieinhalb bis sechs Stunden erreichen. „Die Sicherheit wurde dadurch deutlich erhöht, gleichzeitig bleibt der sportliche Reiz erhalten. Der nervige Rennstress wird völlig ausgebremst“, erklärt Unterköfler.

Eines ist jedenfalls schon jetzt klar: Die Vorfreude auf den Radklassiker in den Nockbergen ist größer denn je. Und wenn der Ansturm in diesem Tempo weitergeht, könnte schon bald das Schild „Ausgebucht“ hängen.

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