Headfirst: Dieser neue Fahrradhelm passt jedem!
Ein Helm, der sich selbst anpasst und beim Bremsen aufleuchtet? Die Niederländer von Headfirst zeigen mit dem Echo Pro, dass selbst beim Fahrradhelm noch Platz für clevere Ideen ist. Die „Radkrone“ hat ihn bei einer Testfahrt mit dem neuen CIXI-PERS-Antrieb durchs Kärntner Gailtal ausprobiert. Und war überrascht!
Fahrradhelme sind so ein leidiges Thema. Hat man endlich einen gefunden, der einem auch optisch gefällt, passt er meistens nicht. Zu groß, zu klein, zu breit oder er drückt an der Stirn. Also wird am Rädchen gedreht, am Kinnriemen gezupft, nachjustiert und herumprobiert.
Dass es auch anders geht, zeigen jetzt die Niederländer von Headfirst. Ihr neuer Fahrradhelm Echo Pro passt sich nämlich ganz von selbst der Kopfform an. Klingt fast zu schön, um wahr zu sein? Die „Radkrone“ hat den innovativen Kopfschutz ausprobiert.
Einfach zusammendrücken!
Das Geheimnis hinter der perfekten Passform heißt SafeFit. Statt eines Drehverschlusses besitzt der Helm eine patentierte Konstruktion, die sich durch Zusammendrücken der Seiten an den Kopf anpassen lässt. Über seitliche Entriegelungstasten kann die Einstellung wieder gelöst werden.
Und tatsächlich: Der Helm sitzt angenehm und stabil. Besonders die unkomplizierte Anpassung gefiel.
Bremslicht am Hinterkopf
Doch Headfirst hat noch mehr eingebaut. Ein Bewegungssensor erkennt Verzögerungen und aktiviert automatisch ein rotes Bremslicht am Hinterkopf. Gerade im Stadtverkehr eine pfiffige Idee, um besser wahrgenommen zu werden.
Der integrierte Akku wird über USB-C geladen und hält laut Hersteller neun bis zehn Stunden. Praktisch ist auch der magnetische Fidlock-Verschluss am Kinnriehmen, der sich selbst mit Handschuhen unkompliziert bedienen lässt.
Sicherheit hat Gewicht
Auch beim Material gehen die Niederländer eigene Wege. Statt herkömmlichem EPS-Hartschaum kommt ein Kern aus expandiertem Polypropylen zum Einsatz. Die Außenschale besteht aus recyceltem ABS-Kunststoff.
Der Helm erfüllt damit laut Hersteller sämtliche notwendige Sicherheitsnormen. Mit 450 beziehungsweise 530 Gramm ist er allerdings kein Leichtgewicht. Für Rennradfahrer, die jedes Gramm zählen, weniger interessant. Für Alltagsradler und E-Biker durchaus.
Mit 169 Euro ist der niederländische Kopfschutz außerdem alles andere als ein Schnäppchen. Doch dafür gibt es ein durchdachtes Gesamtpaket mit ungewöhnlicher Passform, integriertem Bremslicht und praktischem Magnetverschluss. Besonders das SafeFit-System hat uns beim „Radkrone“-Test überzeugt. Kein lästiges Drehen am Hinterkopf, sondern einfach zusammendrücken, anpassen und losradeln.
Erhältlich ist der Headfirst-Fahrradhelm direkt beim Hersteller: www.headfirsthelmets.com