Kampagne: Freundlichste Fahrradklingel der Welt!
Radfahren boomt – und Österreich will diesem Trend jetzt sogar einen eigenen Klang geben. Mit der neuen internationalen Kampagne „The Austrian Bike Bell“ präsentiert die Österreich Werbung eine ungewöhnliche Idee: Die Fahrradklingel soll künftig nicht mehr als Stresssignal gelten, sondern als akustisches Symbol für Gelassenheit, Natur und Gastfreundschaft.
Dass das Fahrrad längst mehr ist als nur ein Sportgerät, zeigt sich überall und nicht nur im Tourismus. Die „Krone“ hat diese Entwicklung genau beobachtet und den Radtrend früh erkannt. Mit der „Radkrone“ wurde sogar ein eigenes Format geschaffen, das heute zu den wichtigsten journalistischen Plattformen für Radgeschichten in Österreich zählt – von großen Events bis zu neuen Touren quer durch die Alpen.
Die Idee hinter der neuen Kampagne der Österreich Werbung ist simpel – und zugleich überraschend. Die klassische Fahrradklingel steht im Alltag oft für Warnung oder Konflikt: „Achtung, ich komme!“ Doch genau dieses Geräusch wird nun neu interpretiert.
In einem atmosphärischen Film reist ein Produktionsteam quer durch Österreich und sammelt Eindrücke von Landschaft, Natur und Radkultur. Aus diesen Bildern und Geräuschen entsteht schließlich die „freundlichste Fahrradklingel der Welt“ – ein Sound, der für das Lebensgefühl auf zwei Rädern stehen soll.
Die Kampagne läuft von Anfang März bis Mitte Mai in den wichtigsten Märkten Deutschland, Niederlande und Tschechien - ausgespielt unter anderem über YouTube und Amazon Prime.
Dass Österreich auf zwei Rädern hervorragend funktioniert, zeigen aktuelle Zahlen der Tourismusstudie T-MONA. Radurlauber vergeben Spitzenwerte für Landschaft und Natur, Gastfreundschaft und Erholungswert.
Auf einer Zufriedenheitsskala von 1 bis 6 liegt der Radurlaub sogar zwischen 1,5 und 1,7 – ein Topwert im internationalen Vergleich.
Interessant: Der typische Radgast ist meist über 50 Jahre alt, reist als Paar und bleibt durchschnittlich eine Woche. Genau deshalb soll die Kampagne auch jüngere Zielgruppen ansprechen.
Radfahren ist längst ein Ganzjahresthema
Radurlaub ist außerdem längst kein reines Sommerprodukt mehr. Die Zahlen zeigen eine deutliche Verschiebung: 14 Prozent radeln bereits in der Vorsaison, 15 Prozent im Sommer und zwölf Prozent in der Nebensaison.
Damit verteilt sich der Radurlaub immer stärker über das ganze Jahr. Frühling und Herbst werden zunehmend zu beliebten Reisezeiten.
Österreich setzt deshalb strategisch stark auf das Thema Rad. Gemeinsam mit den Bundesländern arbeitet die Österreich Werbung seit acht Jahren daran, das Land international als Raddestination zu positionieren.
Von Genussradeln bis Gravelbike
Heute umfasst das Portfolio bereits 25 Leitregionen und Radprodukte – vom Genussradeln entlang von Seen bis zu anspruchsvollen Gravel-Touren.
Ein Beispiel ist das Thermen- und Vulkanland in der Steiermark, wo rund 6000 Kilometer Radwege durch Weinberge, Wälder und Thermenlandschaften führen. Dank des milden Klimas kann dort sogar im Winter geradelt werden.
Denn eines ist längst klar: Das Fahrrad ist mehr als Fortbewegung. Es ist Urlaub, Freiheit und Lebensgefühl.Und vielleicht klingt dieses Lebensgefühl künftig tatsächlich so – mit der freundlichsten Fahrradklingel der Welt.