Ruster Hügelland
Erlebnisregion Neusiedler See
Ruster Hügelland
Das Ruster Hügelland erstreckt sich parallel zum Neusiedler See über rund zwölf Kilometer von Schützen am Gebirge bis ins ungarische Staatsgebiet. Gemeinsam mit dem Leithagebirge gelten die Hänge des Ruster Hügellandes als östliche Ausläufer der Alpen. Die höchste Erhebung ist der Goldberg bei Schützen am Gebirge mit 224 Metern, der seit 2000 Teil des Natura-2000-Gebietes Neusiedler See–Seewinkel ist.
Der Kern des Ruster Hügellandes besteht aus kristallinem Urgestein, ummantelt von Leithakalk, Kalksandstein und Lockersedimenten und tritt nur an wenigen Stellen an die Oberfläche. Die Steinbrüche in St. Margarethen, Oslip und Fertőrákos erinnern an die lange Tradition des Bergbaus. Aus dem Kalkstein des Ruster Hügellandes entstanden unter anderem Teile der Wiener Ringstraße sowie des Stephansdoms.
Der Steinbruch St. Margarethen zählt heute zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Region und begeistert er mit einem hochkarätigen Kulturprogramm, darunter die Oper im Steinbruch und die Passionsspiele.
Ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad – das Ruster Hügelland lässt sich auf unterschiedlichste Weise erkunden. Die Wege führen durch Weingärten, Wiesen und Felder und bieten immer wieder beeindruckende Ausblicke auf den Neusiedler See. Besonders beliebte Aussichtspunkte sind der Hölzlstein sowie der Aussichts- und Grenzturm in Mörbisch, die herrliche Panoramablicke über die Region ermöglichen.