Schloss Deutschkreutz & Lehmden Museum
Erlebnisregion Mittelburgenland – Rosalia
Schloss Deutschkreutz & Lehmden Museum
Schloss Deutschkreutz im Mittelburgenland wurde 1625 von Graf Paul Nádasdy im Stil der italienischen Renaissance erbaut. Die vierflügelige, zweigeschossige Anlage mit rechteckigem Arkadenhof und vier Ecktürmen ist ein typisches Beispiel für die Kombination aus Herrensitz, Kastell und Wirtschaftshof im Grenzland. Trotz der geografischen Entfernung zur italienischen Renaissance besticht das Schloss durch seine klaren Proportionen. Es war einst kulturelles Zentrum mit eigener Druckerei und Theaterbetrieb.
Nach dem Tod von Graf Franz Nádasdy 1671 verlor das Schloss an Bedeutung und wurde als Wirtschaftshof genutzt. 1966 erwarb der österreichische Künstler Anton Lehmden das Schloss. Er restaurierte das Schloss und richtete auf über 800 m² das Lehmden Museum ein, das einen umfassenden Einblick in sein künstlerisches Schaffen bietet.
Seit 1971 steht das Schloss unter Denkmalschutz als „Kulturgut im Sinne der Haager Konvention“. Heute dient Schloss Deutschkreutz nicht nur als Museum, sondern auch als kulturelles Zentrum und Veranstaltungsort, betrieben unter anderem vom Verein „Kultursignale Schloss Deutschkreutz“. Führungen und Events machen die historische Anlage einem breiten Publikum zugänglich.